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Urwald Sababurg

Sicherlich ist der Sababurger Urwald nicht mit einem seit Jahrhunderten gewachsenem Urwald zu vergleichen, doch bietet er seinen ganz eigenen Charme. Das was ihn so besonders macht ist wohl die Kombination seines alten Hutebaumbestandes mit einem wild nachwachsendem Wald aus Buche, Hainbuche, Birke, Adlerfarn und anderen heimischen Gewächsen.

Hutwälder dienten in früheren Zeiten als Waldweide für Schweine und andere Haustiere. Dementsprechend waren diese Wälder recht licht mit einer Vielzahl von Hutebäumen, die noch heute als zum Teil weit über 500jährige Baumwunder zu bestaunen sind. Im Urwald sind dies meist alte Eichen oder Buchen, die schon jeder für sich allein ein Naturdenkmal darstellen.

Jeder der also in diese Welt von alten Märchenwaldriesen eintaucht ist sogleich zurückversetz in die Zeit als hier nicht Spaziergänger, sondern Vieh und Hirten das Bild dominierten. Die Dichte an erhaltenen Hutebäumen im Urwald ist übrigens deutschlandweit wohl einzigartig.

Reinhardswald -  Urwald
Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Der Urwaldcharakter entsteht vor allem dadurch, dass der Wald seit gut 100 Jahren sich weitestgehend selbst überlassen wird. Überall liegen ‘Baumruinen’ und Totholz in beachtlicher Menge herum, welches dem Wald seinen urwaldartigen Eindruck verleiht.

Gleichzeitig ist er Lebensraum für vielerlei Tiere, Pilze und Pflanzen. Neben den beeindruckenden Buchen und Eichen kann man im Urwald z.B. auch den seltenen Tüpfelfarn und wilde Apfelbäume entdecken. Inzwischen wächst nun auch ein beeindruckender Sekundärwald heran.

Der Urwald wurde 1907 als erstes hessisches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Größe war zu Beginn mit 60 ha noch recht beschaulich, wuchs  auf über 180 ha an, bis dann 1925 die heutige Größe festgeschrieben wurde. Maßgeblichen Anteil an der Einrichtung des Naturschutzgebietes hatte dabei wohl der Maler Theodor Rocholl, der hier eine Vielzahl von Landschaftsgemälden schuf und auch andere Künstler auf die inspirierende Kraft dieser Waldecke hinwies. Deswegen trägt der Urwald bis heute auch den Beinamen ‘Malerreservat’.

Heutzutage zieht er zwar gelegentlich noch Maler, vor allem aber Fotografen an, die die Baumriesen mit ihren Kameras für auflagenstarke Kalender und Magazine ablichten.

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Heute im Urwald

Immer mehr Menschen zieht es zum Urwald Sababurg. Dies ist zum einen natürlich schön, denn ein gesteigertes Interesse kann ein hohes Bewusstsein für den unglaublichen Wert dieser Landschaft schaffen und zum Schutz solcher Naturdenkmäler beitragen. Dabei ist es jedoch unheimlich wichtig sich umsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten um die Vegetation zu schonen und zu erhalten. Eigentlich sind es Selbstverständlichkeiten dass man auf den markierten Wegen bleibt, keine Pflanzen pflückt, beschädigt oder abpflückt und auch nicht mit Pauken und Trompeten durch den Wald zieht. Auch mögen es die alten Bäume nicht unbedingt täglich von 100 Menschen beklettert zu werden, mag das Foto dann noch so schön werden, davor stehen tut es auch. Jeder Besucher ist aufgefordert zum Erhalt seinen Beitrag zu leisten und nicht mutwillig dieses Schatzkästchen hessischer Natur zu zerstören.

Wandern im Urwald.

Es gibt drei Rundwege die exzellent markiert sind und zwischen 1,8 und 4 Kilometer Länge haben. Man kann aber auch größere Runden gehen die den Urwald beinhalten und so zum Beispiel noch Beberbeck oder den Tierpark besuchen. Wem das noch nicht reicht kann auch über Gottsbüren via Sababurger Mühle zur Sababurg wandern und von dort zum Urwald. Oder oder oder...

Mehr zum Wandern im und um den Urwlad gibt es auf der Wanderwegseite.

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Geführte Wanderungen im Reinhardswald

Ich lade euch herzlich ein, mit mir gemeinsam den Reinhardswald zu entdecken, bekannte und unbekannte Orte zu besuchen und am Ende seinem ganz Besonderen Zauber zu erliegen. Alle Informationen und die Touren findet ihr auf:
 www.reinhardswaldwandern.de 

Reinhardswald Wanderführer

Mein Reinhardswald Wanderführer:

Über 60 verschiedene Wanderwege findet ihr in meinem Reise- und Wanderführer. Natürlich auch Touren im und um den Urwald Sababurg

Neugierig geworden? Hier die Infos...

Information

Literatur zum Urwald:

Hermann-Josef Rapp (Hg.): Reinhardswald - Eine Kulturgeschichte. 2. Auflage. Euregio Verlag, Kassel 2002, ISBN 3-933617-12-X.

Hermann-Josef Rapp, Marcus Schmidt: Baumriesen und Adlerfarn. Der Urwald Sababurg im Reinhardswald. Euregio, Kassel 2006, ISBN 3-933617-21-9.

parkplatz

Parkmöglichkeiten sind direkt beim Urwald vorhanden. Parkplatz ‘Drecktor’

Information

Brotzeit ist die einzige Option. Im nahen Tierpark oder auf der Sababurg kann man im Anschluss natürlich auch speisen.

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

Reinhardswald -  Urwald Sababurg

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